...und höre den Klang der Stille...
  Startseite
  Archiv
  Das bin ich
  Harry Potter
  Meine Haustiere
  Musik
  Zitate
  Fragen über Fragen
  und noch mehr Fragen!
  Musiker-Witze
  Tanz der Vampire
  So könnte man's sagen...
  Froggies!!!
  Silence
  Gästebuch
  Kontakt

 
Freunde
    opera
    - mehr Freunde


Links
  DESY
  Tanz der Vampire
  Leni
  Viki
  Sandra
  Nicole


http://myblog.de/deep-silence

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Mein absolutes Hobby ist die Musik. So oft es geht, spiele ich Klarinette. Ohne sie könnte ich gar nicht mehr leben!


Mein Schatz

Die Klarinette ist ein Holzblasinstrument, das aus einer zylindrisch gebohrten Röhre besteht und am oberen Ende mit einem einfachen Blatt, das auf einem Mundstück befestigt ist, zum Schwingen gebracht wird. Das untere Ende weitet sich zu einem Trichter, dem so genannten Becher, aus. Meistens werden Klarinetten aus Grenadillholz mit versilberter oder verchromter Mechanik gefertigt. Zur Erzeugung verschiedener Töne stehen über 20 Löcher zur Verfügung, die direkt mit den Fingern oder über gepolsterte Klappen geschlossen werden.

Die gebräuchlichste Art ist die B Klarinette. Ihr Tonumfang beträgt fast vier Oktaven und reicht von klingend d (notiert E) bis zu b'''' (notiert c''''). Die Töne über dem unteren -- Chalumeau -- Bereich werden durch überblasen und drücken der Überblasklappe erzeugt. Dabei überbläst man zur Duo-Dezime -- anders als bei z.B. Flöte oder Oboe, die zur Oktave überblasen -- , da die Klarinette eine zylinderförmige Luftsäule mit einem offenen Ende hat.

Die B-Klarinette bildet mit der A-Klarinette einen Satz. Sie werden im Orchester oftmals abwechselnd benutzt. Dabei bezieht sich die Bezeichnung auf dessen Stimmung: Ein notiertes C klingt auf einer B-Klarinette als B. Die Noten sind immer transponiert geschrieben, so dass die Griffe auf Klarinetten verschiedener Stimmung immer gleich sind. Einen weiteren Satz bilden die Es und D Klarinette. Weiterhin gibt es noch die Bassklarinette -- eine Oktave unter der B-Klarinette, die Sub-Kontrabassklarinette -- mit dem tiefsten Ton, der mit Holzblasinstrumenten erreicht wird: 27Hz, die Bassettklarinette und das Bassetthorn.

Die Klarinette wurde um 1700 von Johann Christoph Denner aus der Chalumeau entwickelt. Bis 1840 entwickelten sich zwei verschiedene Griffsysteme, das in der Welt weit verbreitete Boehm System ( 1844 patentiert von Auguste Buffet, der das Griffsystem der Flöte von Theobald Boehm übernahm) und die schmalergebohrte Variante mit einem weicheren Ton entwickelt um 1860 von Eugène Albert, die von Oehler in der Mechanik weiterentwickelt wurde.

In Orchester-Partituren steht die Klarinette an dritter Stelle der Holzblasinstrumente -- nach Flöte und Oboe--, obwohl sie zuerst an vierter Stelle stand, da sie erst nach dem Fagott erfunden wurde. Sie fügt sich jedoch in Tonhöhe und Klang ein und füllte Anfang des 18.Jahrhunderts sofort die "Lücke", die von einigen Komponisten empfunden wurde. So schrieb Mozart viele Stücke für die Klarinette.

Der Grund dafür liegt in der ungeheueren Flexibilität der Klarinette: der fast vier kompletten Oktaven, einer der größten dynamischen Bereiche -- von kaumhöhrbarem ppp zu einem fast trompetenartigen fff, einer Klangqualität von romantischem samtweich bis zu einem klaren, scharfen Ton, und der Eigenschaft, sich in die Klänge der anderen Holzblasinstrumente "einzubetten", ja sie sogar zu verbinden.



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung